Wir freuen uns, dass das BMBF den gemeinsamen Projektantrag von UfU und UFZ unterstützt und das Projekt in Kürze starten kann.

Invasive und gebietsfremde Arten (IGA) breiten sich zunehmend aus und bedrohen dabei nicht nur andere Arten oder deren Lebensräume, sondern haben auch Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesundheit der Bevölkerung. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) will zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sowie dem Verein Wildlife Detection Dogs durch die Einbeziehung von zu schulenden Hunden und deren Halter*innen die Informationsbasis zur Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten verbessern.

Das Projekt wird im Rahmen der zweiten Förderrichtlinie Citizen Science vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Verbundvorhaben von UfU e.V. und Helmholtzzentrum für Umweltforschung-UFZ gefördert.

Es wird vorbehaltlich der abschließenden Bewilligung am 1.4.2021 starten und bis 30.09.2024 laufen.

Das UfU wird das Konsortium als Verbundkoordinator leiten und entsprechende Aufgaben im Projektmanagement übernehmen. Im Verbund wird das UfU v.a. für die öffentliche Begleitung des Forschungsprozesses, die Umsetzung von partizipativen Formaten zur Beteiligung der Bürgerwissenschaftler*innen am Vorhaben, die Umsetzung der Web-Plattform sowie die Umweltbildung verantwortlich sein. Das UFZ ist als Verbundpartner v.a. für die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsvorhabens und dessen Monitoring, sowie die standardisierte Protokollierung, das Mapping, die geostatistische Auswertung und Trendberechnung der durch Bürgerwissenschaftler*innen erfassten Daten zuständig. Der Verein Wildlife Detection Dogs e. V. übernimmt die Vorbereitung der Ausbildungsinhalte und koordiniert die Anleitung der Hundehalter durch erfahrene Trainer sowie die Organisation und Durchführung der Trainingskurse inklusive einer Evaluierung der einzelnen Mensch-Hund-Teams.

Für die Umsetzung des Projektes werden im UfU und im UFZ je eine Stelle besetzt werden.