Sie möchten sich über Neophyten informieren, invasive Funde melden? Oder planen Maßnahmen zur Eindämmung dieser Pflanzen? Dann sind wir die richtige Adresse: KORINA – die Koordinationsstelle invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V..

Unsere Angebote

Als Koordinationsstelle sind wir eine informative, beratende, operative sowie organisatorische Schnittstelle zwischen verschiedenen mit der Neophyten-Thematik befassten Akteuren. Unser primäres Ziel: Die Entwicklung und Umsetzung eines landesweiten Managements von invasiven Neophyten in Schutzgebieten. Dazu haben wir ein umfassendes Aktionsprogramm entwickelt.

Auf unserer Internetseite bieten wir Ihnen vielfältige Informationen zu invasiven Neophyten, zu Maßnahmen, Verbreitungsdaten etc. Grundlage dieser Informationen sind die KORINA-Funddatenbank, die von uns geführte Literaturdatenbank, die derzeit 3.300 Datensätze umfasst, und unser Fotoarchiv, das derzeit ca. 13.000 Fotos enthält.

Wenn man die Ausbreitung invasiver Neophyten stoppen will, muss man ihre Vorkommen genau kennen. Um Maßnahmen zu planen oder die Auswirkungen von Neophyten zu analysieren, führen wir gezielte Kartierungen in FFH-Gebieten und deren Einzugsgebieten durch. Von Anfang an arbeiten wir eng mit dem Botanischen Verein Sachsen-Anhalt, dem Botanischen Arbeitskreis Nordharz und anderen Experten zusammen. Trotzdem gibt es bei vielen Arten noch sehr große Wissenslücken. Auch Sie können sich am Kartieren der Neophyten beteiligen. Mit der KORINA-App oder dem Internet-Fundmeldeformular können Sie Funde direkt melden >>.

In unserer KORINA-Funddatenbank fließen neben Ihren Fundmeldungen und den Kartierungen von KORINA auch die im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt gesammelten Fundmeldungen zusammen. Darüber hinaus übernehmen wir die Erfassungen invasiver Neophyten anderer Behörden und weiterer Akteure.

Um die Auswirkungen invasiver Neophyten zu bewerten, arbeiten wir mit verschiedenen Experten und Behörden zusammen. Denn angesichts der sich durch Globalisierung, Nutzungs- und Klimawandel rasch verändernden Umweltbedingungen muss geprüft werden, bei welchen invasiven Neophyten eindämmende Maßnahmen sinnvoll sind und bei welchen Arten deren Ausbreitung akzeptiert werden sollte. Die Ergebnisse fließen in der Schwarzen Liste Sachsen-Anhalts zusammen.

In Zusammenarbeit mit Behörden, Landschaftspflegevereinen und anderen Akteuren initiieren, testen und koordinieren wir Maßnahmen in Schutzgebieten und begleiten diese fachlich. Wir beraten die Akteure zu effektiven standortgerechten Maßnahmen

Als Koordinationsstelle haben wir das Anliegen, die Zusammenarbeit der mit der Thematik befassten Akteure in Wissenschaft, Naturschutz, Botanik, Wirtschaft, Planung, Landnutzung u. ä. zu verbessern. Denn erst diese Vernetzung ermöglicht einen effizienten Umgang mit invasiven Neophyten.

 

Unser Team

Katrin Schneider, Projektleiterin

Dr. Christoph Rosche, wiss. Mitarbeiter

Robin Schmidt, wiss. Mitarbeiter

Karin Hix, admin. Mitarbeiterin


Das KORINA-Team 2017: Christoph Rosche , Antonia Nieke, Karin Hix, Katrin Schneider

Unsere Koordinationsstelle wurde 2010 vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V., kurz UfU, ins Leben gerufen. Bisher wurden folgende Projekte durchgeführt:

  • 20.2.2017 – 31.12.2018 “Umsetzung des Aktionsprogrammes Invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts” gefördert durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)
  • 13.05.2016-15.04.2019 “ENVISAGE – Erfassung und Management invasiver Neophyten auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zur Sicherung der landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen” gefördert aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank
  • 1.10.2015-31.12.2015: „Landesweite Koordinierung des Neophytenmanagements in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts im IV. Quartal 2015“ gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt im Rahmen der Förderung von Projekten zum Schutz der Biodiversität
  • 1.10.2013-30.09.2015: “Kommunikation, Erfassung und Konzeption und Durchführung von Maßnahmen gegen invasive Neophyten in ausgewählten Schutzgebieten Sachsen-Anhalts”
  • 1.10.2011 bis 30.09.2013 – „Vorbeugung, Weiterentwicklung des Frühwarnsystems und Konzeption und Durchführung von Maßnahmen gegen invasive Neophyten in ausgewählten Schutzgebieten Sachsen-Anhalts
  • 1.6.2010 bis 30.9.2011 – „Frühwarnsystem und Konzeption von Maßnahmen gegen invasive Neophyten in ausgewählten Schutzgebieten Sachsen-Anhalts“

Von 1.06.2010-30.09.2015 wurden unsere Projekte durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Der Träger der Projekte ist das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU e. V.).